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Welt-COPD-Tag – Atmen ist Leben

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Date: 21/11/2018

Am 21. November ist der Welt-COPD-Tag. Dieser Tag soll über die weltweit vierthäufigste Todesursache1 aufklären und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Never too early, never too late“ (zu Deutsch etwa „Es ist nie zu früh und nie zu spät“). Dies soll deutlich machen, dass der Beginn einer wirkungsvollen Therapie zu jeder Zeit sinnvoll ist, ganz gleich, ob die Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist oder sich noch in einem Anfangsstadium befindet. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa 7 Millionen Menschen von dieser Lungenkrankheit betroffen.2
Aber wofür steht COPD eigentlich? Diese Abkürzung stammt aus dem Englischen und steht für chronic obstructive pulmonary disease – also eine chronisch-obstruktive (blockierende) Lungenerkrankung. COPD ist ein Sammelbegriff für chronische Erkrankungen der Atemwege, die mit einer nicht reversiblen (nicht umkehrbaren), fortschreitenden Einschränkung der kleinen Atemwege einhergeht.3

 

Forschung über und innovative Therapien gegen Atemwegserkrankungen – unter anderem COPD – gehören zu den Kernkompetenzen von Chiesi. Anlässlich des Welt-COPD-Tages beantwortet Chiesi hier die wichtigsten Fragen:

 

  • Wie entsteht eine COPD?

Bei einem gesunden Menschen sind die Atemwege mit einer schützenden Schleimhaut ummantelt. Auf dieser Schleimhaut sind kleine Flimmerhärchen, die den Schleim kontinuierlich nach oben befördern. Durch chronische Entzündungen ist diese Schleimhaut bei COPD-Patienten beschädigt oder teilweise zerstört. Diese Beschädigungen werden durch schadhafte Partikel ausgelöst. Das Fehlen dieser Schleimhaut führt dazu, dass das produzierte Sekret nur durch regelmäßiges Abhusten gegen die Schwerkraft heraustransportiert werden kann. Dies begünstigt die Verbreitung von Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien in der Lunge. Als natürliche Immunreaktion des Körpers werden Abwehrzellen aktiviert, die die Erreger beseitigen sollen. Diese körpereigenen Abwehrstoffe greifen jedoch nicht nur die Krankheitserreger an, sondern auch das bereits beschädigte Lungengewebe.4

 

  • Welche Risikofaktoren für die Entwicklung einer COPD gibt es?

Tabakkonsum ist der größte Risikofaktor. Auch Passivrauchen sowie Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung erhöhen das Risiko. Die Entstehung einer COPD kann auch durch genetische Ursachen und häufige Atemwegsinfekte in der Kindheit begünstigt werden.4

 

  • Was sind typische Symptome einer COPD?

Eine COPD beginnt häufig schleichend. Typische Krankheitszeichen sind Atemnot, Husten und Auswurf – die sogenannten AHA-Symptome. Im weiteren Verlauf manifestiert sich COPD zudem durch ein steigendes Risiko für Exazerbation.5

 

  • Was sind Exazerbationen?

Meist ist COPD durch Phasen gekennzeichnet, in denen sich die COPD-Symptomatik akut verschlechtert. Diese Periode wird Exazerbation genannt. Verursacht durch virale oder bakterielle Infekte, hat eine Exazerbation meist eine Anpassung der Medikation sowie in schweren Fällen sogar eine Krankenhauseinweisung zur Folge. Darüber hinaus sind Exazerbationen ein Prädiktor für den Verlust an Lungenfunktion und Lebensqualität und erhöhen das Risiko für Erkrankungen.6

 

  • Wie wird COPD behandelt?

Derzeit ist die Heilung nicht möglich, aber es gibt effektive Behandlungsmöglichkeiten, um die Symptome zu behandeln und so den Krankheitsverlauf der COPD zu verlangsamen. Diese Maßnahmen können sowohl von medikamentöser7 als auch nicht-medikamentöser8 Natur sein, zum Beispiel spezielle Atemtechniken.

 

 

Sie haben weitere Fragen oder möchten sich intensiver mit dem Thema COPD beschäftigen? Dann werfen Sie einen Blick auf:

 

 

Weitere aktuelle News finden Sie in der Rubrik „Nachrichten“.

 

Quellen:

1 www.who.int/respiratory/copd/es, Stand 29.03.2018

2 https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/verbreitung/index.html,
Stand: 28.09.2018

3 www.copd-experte.de/was-ist-eine-copd/

4 www.copd-experte.de/wie-entsteht-eine-copd/

5 www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/grundlagen/index.html

6 https://www.copd-experte.de/erkennen-und-behandeln-von-exazerbationen/
Stand: 28.09.2018

7 www.copd-experte.de/medikamentoese-massnahmen/ Stand: 28.09.2018

8 www.copd-experte.de/nicht-medikamentoese-massnahmen_2/ Stand: 28.09.2018