„Keuchen“ – mit diesem Wort lässt sich der Begriff Asthma, der aus dem Griechischen kommt, am besten übersetzen. Der Krankheitsname charakterisiert einen Zustand, wie er für ein schweres unbehandeltes Asthma typisch ist: Die Betroffenen leiden unter Atemnot, sie ringen nach Luft und keuchen. Der Arzt spricht auch von einem Asthma bronchiale. Denn die Erkrankung betrifft insbesondere die Bronchien. Diese verengen sich beim Asthmatiker, was den normalen Luftaustausch behindert.
Asthma ist eine Erkrankung der Atemwege, die mit zum Teil langen beschwerdefreien Phasen, aber auch mit anfallsartig auftretender Luftnot einhergeht. Solche Asthma-Anfälle, die sich auch nachts ereignen, werden durch das krampfartige Zusammenziehen der verzweigten Bronchien verursacht. Sie sind für die Betroffenen sehr belastend und außerdem gefährlich. Deshalb darf das Asthma keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Es handelt sich um eine ernste Erkrankung der Atemwege, die aber heutzutage gut zu behandeln ist.
Die Behandlung des Asthma zielt vor allem darauf ab, Anfälle von Luftnot zu verhindern. Denn eine heilende Therapie des Asthma gibt es bis heute nicht. Durch eine konsequente Therapie aber kann in aller Regel verhindert werden, dass schwere Asthma-Anfälle auftreten. Die Betroffenen können ein weitgehend normales Leben führen und dabei durchaus auch sportlich aktiv sein. |